Design Security Forum AG

Barrierefreiheit - Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

mit Dipl.-flucht rettungswegIng. Maynhard Schwarz

und Dipl.-Ing. Thomas Nöll

 

21.06.2018 in Hanau

 

Termin Ort Seminarnummer INFOS BUCHEN
21.06.2017 Hanau 06-6-BS2018  

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Anmeldung Seminar
"Barrierefreiheit" 2018

oder Tel: 06181-906850-80

 

Barrierefreiheit: Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

Bauliche Anlagen sind dann barrierefrei, wenn sie von Menschen mit Mobilitätseinschränkung ohne Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Daher sind im Brandschutzkonzept auch Belange von Menschen mit motorischer, sensorischer oder kognitiver Einschränkung zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Teil der Anforderungen hierzu wird bereits durch die Bauordnung gestellt. Jedoch gelten diese meist nur für den Weg ins Gebäude hinein bzw. für die Fortbewegung innerhalb des Gebäudes. Zu barrierefreien Fluchtwegen findet sich kaum eine Aussage. Bei Neubauten sind die Vorgaben leicht einzuhalten, bei Bestandsanierungen muss der Entwurfsverfasser häufig mit Kompensationen arbeiten und der Satz „Aufzug darf im Brandfall nicht genutzt werden“ muss ggf. überdacht werden.

 

SEMINARINHALT

  • Barrierefreie horizontale Rettungswege
  • Feuerschutz-/ Rauchschutztüren unter dem Blickwinkel Barrierefreiheit
  • Arbeitsstättenrichtlinie ASR V3a.2 „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“
  • Anhang A2.3 zur ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“
  • Kennzeichnung barrierefreier Rettungsweg
  • Feuerwehr-/Evakuierung- und Sicherheitsaufzüge
  • Stationäre Altenpflegeprojekte mit Gruppenbetreuung im Kontext der bauordnungsrechtlichen Sonderbauvorschriften und den Bestimmungen zur Barrierefreiheit.

 

IHR NUTZEN

In unserem Seminar erfahren Sie, wann und wie Sie die Anforderungen in § 46 HBO Barrierefreies Bauen umsetzen und barrierefreie Voraussetzungen zur Eigenrettung schaffen müssen. Unsere Referenten sind Experten, die sich seit Jahren mit der Normung im Bereich Barrierefreiheit beschäftigen und eine Vielzahl von Konzepten für alle Arten von baulichen Anlagen erarbeitet haben und Ihnen diese anhand einer Vielzahl von Beispielen vorstellen werden.

 

HAUPTREFERENTEN

Dipl.-Ing. Maynhard Schwarz Brandinspektor, Bauaufsichtlich anerkannter Nachweisberechtigter Brandschutz , mehr als 30 Jahre hauptberuflich im Brandschutz, Initiator und Fachreferent des Arbeitskreises für den Entwurf Richtlinie IngKH „Weiterbetrieb von Aufzügen im Brandfall“, Jahrelange Erfahrung in der Planung des Weiterbetriebes von Aufzügen im Brandfall

Dipl.-Ing. Thomas Nöll Architekt, nachweisberechtigt für Brand-, Wärme- und Schallschutz, Ersteller von Brandschutzkonzepten, Mitwirkung an der HE-Gruppenbetreuung seit 2003, Mitglied des Normenausschusses VdE 713.1.16 „Brandwarnanlagen“, Referent der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen für Zertifikatslehrgänge

 

WEITERER REFERENT

Stephan Berno Vertrieb, Stöbich Brandschutz GmbH


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Änderungen in der Referentenliste und der Vortragsreihenfolge bleiben vorbehalten.