Design Security Forum AG

Barrierefreiheit - Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

mit Dipl.-flucht rettungswegIng. Maynhard Schwarz

und Dipl.-Ing. Thomas Nöll

 

22.10.2019 in Hanau 

 

 

Termin Ort Seminarnummer PREIS INFOS BUCHEN
22.10.2019 Hanau 10-2-BS2019 259,-- €  icon pdf us

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Veranstaltungszeit: 09:00 - 17:00 Uhr

Die Dauer der Veranstaltung kann in Abhängigkeit der Dauer der Diskussionen variieren.

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Änderungen in der Referentenliste und der Vortragsreihenfolge bleiben vorbehalten.

Barrierefreiheit: Anforderungen an Flucht- und Rettungswege

Bauliche Anlagen sind dann barrierefrei, wenn sie von Menschen mit Mobilitätseinschränkung ohne Erschwernis und grundsätzlich ohne fremde Hilfe genutzt werden können. Daher sind im Brandschutzkonzept auch Belange von Menschen mit motorischer, sensorischer oder kognitiver Einschränkung zu berücksichtigen. Ein wesentlicher Teil der Anforderungen hierzu wird bereits durch die Bauordnung gestellt. So wurde z.B. in der hessischen Bauordnung 2018 der Begriff der "Selbstrettungsfähigkeit" als Sonderbaumerkmal eingeführt. Jedoch gelten die meisten konkreten Bestimmungen einer Bauordnung nur für den Weg ins Gebäude hinein bzw. für die Fortbewegung innerhalb des Gebäudes. Zu barrierefreien Fluchtwegen findet sich kaum eine Aussage. Bei Neubauten sind die Vorgaben leicht einzuhalten, bei Bestandsanierungen muss der Entwurfsverfasser häufig mit Kompensationen arbeiten und der Satz „Aufzug darf im Brandfall nicht genutzt werden“ muss ggf. überdacht werden.

 

SEMINARINHALT

  • Barrierefreie horizontale Rettungswege
  • Feuerschutz-/ Rauchschutztüren unter dem Blickwinkel Barrierefreiheit
  • Arbeitsstättenrichtlinie ASR V3a.2 „Barrierefreie Gestaltung von Arbeitsstätten“
  • Anhang A2.3 zur ASR A2.3 „Fluchtwege und Notausgänge, Flucht- und Rettungsplan“
  • Kennzeichnung barrierefreier Rettungsweg
  • Feuerwehr-/ Evakuierung- und Sicherheitsaufzüge
  • Stationäre Einrichtungen nach der Handelsempfehlung Gruppenbetreuung Hessen: Barrierefreiheit, Selbstrettung und Räumung, Regelgruppen, erweiterte Gruppen, stille Alamierung, Ausblick
  • Praktische Möglichkeiten und rechtliche Voraussetzungen des Einsatzes von Brandschutzlösungen und Rauchabschlüssen
  • Brandversuch mit Feuerschutzvorhängen
  • Selbstrettungsfähigkeit- neues Sonderbaumerkmal in der HBO 2018, Räumungskonzept für nicht selbstrettungsfähige Nutzer

 

IHR NUTZEN

In unserem Seminar erfahren Sie, wann und wie Sie die Anforderungen in § 46 HBO (2018) "Barrierefreies Bauen" umsetzen, barrierefreie Voraussetzungen zur Eigenrettung schaffen und nich tselbstrettungsfähige Menschen angemessen berücksichtigen können. Unsere Referenten sind Experten, die sich seit Jahren mit der Normung im Bereich Barrierefreiheit beschäftigen und eine Vielzahl von Konzepten für alle Arten von baulichen Anlagen erarbeitet haben und Ihnen diese anhand einer Vielzahl von Beispielen vorstellen werden.

 

HAUPTREFERENTEN

Dipl.-Ing. Maynhard Schwarz Fachingenieur (IngKH) Brandschutz Brandinspektor, Nachweisberechtigter Brandschutz, Fachgruppe „Baulicher Brandschutz“ IngKH und Initiator beim Entwurf Richtlinie „Weiterbetrieb von Aufzügen im Brandfall“, Fachkunde Aufzugstechnik TÜV Saarland, Jahrelange Erfahrung bei Weiterbetrieb von Aufzügen im Brandfall, Mitglied Fachkommission „Fachingenieur (lngKH) für Barrierefreies Planen und Bauen"

Dipl.-Ing. Thomas Nöll Architekt, nachweisberechtigt für Brand-, Wärme- und Schallschutz, Ersteller von Brandschutzkonzepten, Mitwirkung an der HE-Gruppenbetreuung seit 2003, Mitglied der Normenausschüsse DKE 713.1.16 „Gefahrenwarnanlagen“ und DKE 713.1.19 „Gefahren-Reaktions-Systeme“, Referent der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen für Zertifikatslehrgänge

 

WEITERER REFERENT

Stephan Berno Vertrieb, Stöbich Brandschutz GmbH

 Brandversuch durch die Firma Stöbich Brandschutz GmbH in der Mittagspause (nur Hanau)