Design Security Forum AG

Brandschutz in Hochhäusern & Gebäuden der GK5

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Hochhaeuser mit Klaus Tönnes
Brandoberamtsrat a.D.

 

30.03.2017 in Seevetal

24.08.2017 in Hanau

 

Termin Ort Seminarnummer Preis Infos Buchen
24.08.2017 Hanau 08-3-BS2017 239,00 € icon pdf us Einkaufsbutton gruen

Veranstaltungszeit: 09:00 - 17:00 Uhr

Die Dauer der Veranstaltung kann in Abhängigkeit der Dauer der Diskussionen variieren.

Es gelten unsere allgemeinen Geschäftsbedingungen.
Änderungen in der Referentenliste und der Vortragsreihenfolge bleiben vorbehalten.

Kann eine Brandkatastrophe wie in London auch in der Bundesrepublik passieren? 
Die traurigen Ereignisse in London haben bewiesen, dass Wärmedämmverbundsysteme aus Polystyrol möglicherweise Prüfnormen einhalten, jedoch sehr wohl an einer Brandweiterleitung teilhaben können. Dass die Systeme gerade im Anwendungsbereich von Gebäuden außerordentlicher Höhe zu kaum zu beherrschenden Gefahren führen, ist indes auch vor dem Londoner Inferno bekannt gewesen. Im französischen Roubaix hat bereits schon einmal die Fassade eines Hochhauses von unten nach oben gebrannt. Es bleibt abzuwarten, inwieweit die Brandweiterleitung des verbauten Systems auch verantwortlich für die vielen Toten ist.
Warum solche Brände in der Bundesrepublik Deutschland nicht entstehen dürften erfahren Sie in unserem Seminar zum Brandschutz in Gebäuden der Gebäudeklasse fünf und Hochhäusern.

Brandschutz in Hochhäusern & Gebäuden der GK5: Lösungen für Einzelfälle

Die Muster-Hochhaus-Richtlinie von 2007 berücksichtigt die Erfahrungen und Entwicklungen aus zwei Jahrzehnten Hochhausbau und Gebäudetechnik. Diese Regelung wird im Baurecht durch ihre Flexibilität als kleine Revolution

betrachtet, da sie Planungsvielfalt ermöglicht. Im Jahr 2012 wurde die MHHR mit kleinen Änderungen von der Bundesbauministerkonferenz bestätigt. Sie gilt derzeit als Planungsgrundlage. Obwohl die Richtlinie so konzipiert
wurde, dass sie bei gleichbleibenden Sicherheitsstandards sowohl auf neue Gebäude als auch auf Bestandsgebäude anwendbar ist, halten sich einzelne Bundesländer Alternativlösungen vor.
In Zukunft werden die Sanierung und Modernisierung von Bestandshochhäusern im Fokus stehen.Darunter werden auch Gebäude sein, die ursprünglich der GK 5 zugeordnet wurden, heute aber baurechtlich als
Hochhaus gelten. In diesem Fall ist eine professionelle Bestandsaufnahme notwendig. Dazu gehören die Geschichte und die Nutzung der Gebäude, wie z. B. Denkmalschutz, sowie aktuelle Betrachtungen des Umfeldes (Lagepläne,
derzeitige Nutzung der öffentlichen Verkehrsflächen etc.). Diese Aspekte sind zu verbinden mit einem speziellen schutzzielorientierten Brandschutzkonzept (zweiter Rettungsweg).

 

SEMINARINHALTE

■ Philosophie der Rechtsgrundlage MHHR: Entwicklung, Anwendbarkeit, Erfahrungen, Brandereignisse

■ Varianten für Hochhäuser in einigen Bundesländern

■ MHHR – Schnittpunkte zu anderen Rechtgrundlagen, z. B. Verkaufsstätte, Versammlungsstätte, etc.

■ Bestandsgebäude – Was tun?

■ Schnittpunkte sogenannter Kleiner Hochhäuser zur GK 5: Regelbau oder Sonderbau

■ Schwerpunkte und Lösungsansätze

■ TGA – Abschottungen in der GK5 und MHHR

 

IHR NUTZEN

Mithilfe des Seminars wird es Ihnen gelingen, Lösungen für Einzelfälle zu entwickeln. Dabei gilt die Maxime:„Was viele Jahre Unrecht war, muss nicht in Zukunft Unrecht bleiben!“

 

SEMINARLEITER

Klaus Tönnes, Brandoberamtsrat a.D. anerkannter Sachverständiger Feuerwehr für vorbeugenden Brandschutz – HLFS, 1974–2015 Brandoberamtsrat vorbeugenden Brandschutz der Berufsfeuerwehr Frankfurt
am Main, 2007–2015 Landesfeuerwehrverband Hessen, Vorsitzender Fachausschuss vorbeugenden Brandschutz,2007–2015 AkH-Mitglied Prüfungsausschuss für Prüfsachverständige Brandschutz

 

WEITERE REFERENTEN Hanau

Michael Sauerwald Sachverständiger für vorbeugenden Brandschutz nach DIN EN ISO/IEC 17024,Wichmann Brandschutzsysteme GmbH & Co

Lutz Müller Baulicher Brandschutz im Hochbau, PRIORIT AG

 

WEITERE REFERENTENEN Seevetal

Korbinian Höning Baulicher Brandschutz im Hochbau, PRIORIT AG

Referent der Firma Strulik